Begegnungen

Menschen wie Du und ich stehen hier an einer Seite mit Prominenten.

Es interessiert mich eher das besondere Engagement, eine bestimmte Haltung, der Charakter und Charisma.

Schönheit, Macht, Geld, Prominenz  oder Ruhm sind leere Hüllen und vergänglich.

 

Die Philosophin Rebekka Reinhard wird oft auf ihre Schönheit angesprochen, sie sagte einmal in einem Interview:

"Man sollte frühzeitig anfangen,

sich um seine innere Schönheit zu kümmern."

Frau Weede hat mich für den BR befragt

Nicht bekannt und nicht berühmt

Und trotzdem im Interview

Ein wenig überrascht war ich ja schon, als Friederike Weede vom BR bei mir anrief und sagte, dass sie mich gerne für eine Radiosendung befragen wolle.

Wir kennen uns schon einige Jahre. Sie war eine der Kundinnen in meinem kleinen Schmuckladen, zu denen ich ein nettes persönliches Verhältnis hatte.

Geübt hatten wir beide schon vor einiger Zeit mit einer ihrer Kolleginnen. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Kompetenz-Bereich einiger (aller?) Redakteurinnen und Redakteure erweitert.

Neben dem redaktionellen Bereich gehört nun auch Regie, Bild und Ton inklusive schneiden dazu, der Bayerische Rundfunk hat demnach lauter Alleskönner in seinen Reihen!

 Auch da rief Frau Weede an und bat mich, die Hauptperson in ihrem Übungsfilm zu sein.

Ich ließ mich gerne auf den Spaß ein und wenig später waren die beiden Damen mit Mikrofon, Kamera und Aufnahmegerät da. Ich wurde verkabelt und los ging meine kurze Schauspielkarriere.  Ich wurde zu allem Möglichen befragt und hielt begeistert redend Steine und Ketten in die Kamera, öffnete Türen, holte etwas aus dem Fenster und arbeitete wohl auch an einer Kette.

Eine nichtsahnende Kundin, die etwas abholte, machte nach kurzer Erklärung auch mit.

Es machte in dem Fall nichts, dass ich ungestylt war, da der Film nie veröffentlicht werden würde. Das meiste fiel wohl dem Schnitt zum Opfer, bis auf das Reden waren wir alle drei blutige Anfänger.

 


 

Das ist Friederike Weede,

wer würde so einer sympathischen Frau einen Interview-Wunsch abschlagen?

Ich war ehrlich gesagt nahe dran, da wegen meiner Mutter und, und, und ... weil jede freie Minute kostbar für mich ist.

Dann habe ich aber ganz spontan zugesagt und saß schon am folgenden Tag vor dem Mikrofon, jedes Üben kann man letztendlich doch brauchen. Nach ein wenig entspanntem Geplauder ging es fast übergangslos in medias res. Ohne Lampenfieber von meiner Seite, das hat sie sehr gekonnt und raffiniert hin bekommen.

Nach einer halben Stunde war alles erledigt, Frau Weede ging zu ihrer Redaktionssitzung und ich zu meiner Mutter.

Vor lauter konzentriertem Reden haben wir verschwitzt, den Sendetermin zu thematisieren.

Die Sendung  wurde also ausgestrahlt, ohne dass ich sie verfolgt habe.

Ich habe durch eine Mail einer anderen lieben Kundin davon erfahren. Danke!

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Download
Alles Esoterik?
Eine regelmäßige Sendung von Radio Bayern 2 über Gott und die Welt, von den Themen sehr breit angelegt.
Hier geht es grob um Esoterik und auch ich wurde befragt.
170605_0830_Evangelische-Perspektiven_Go
MP3 Audio Datei 24.1 MB

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Beispiele meines Schmucks

Um Fragen zu beantworten und weiteren Fragen vorzubeugen, in der Dia-Show Beispiele meines Schmucks, den ich in meinem Laden angefertigt und verkauft habe.

 

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Oktoberfest im Seniorenzentrum

Riesenstimmung mit Patrick Lindner

 

Im Heim meiner Mutter habe ich schon einige schöne Veranstaltungen erlebt. Ich verwende hier ganz bewusst das Wort Heim, da meine Mutter sich dort sehr wohl fühlt.

Zu dem Oktoberfest bin ich mit gemischten Gefühlen gegangen, da Schlager und Blasmusik nicht unbedingt zu meiner bevorzugten Musik gehören.

 

 

Die meisten anderen Anwesenden waren aber schier aus dem Häuschen.

Neben Patrick Lindner sorgten die  Daglfinger Musikanten für die tolle Stimmung.

Ich traute meinen Augen und Ohren nicht, so wurde mitgesungen, geschunkelt und geklatscht.

ICH WAR DOCH HIER IN EINEM ALTENHEIM UND NICHT AUF DER WIESN!

 

 

Zu eben diesem Seniorenzentrum hat Patrick Lindner eine besondere Verbindung. Lebte doch seine geliebte Mutter Hedwig bis zu ihrem Tod hier. Hier lief ich ihm auch häufiger über den Weg.  Und auch vorher schon hatte ich Berührungspunkte mit ihm.

Als es noch das Karstadt Möbelhaus auf der Theresienhöhe gab, bin ich ihm dort begegnet. Ein mir unbekannter junger Mann schenkte mir ein nettes Lächeln. Im Fernsehen erkannte ich ihn dann wieder und konnte auch den netten Kerl (O-Ton mein Mann) identifizieren. Mein Mann kannte ihn von der gemeinsamen Arbeitsstelle. Darauf angesprochen, taute er regelrecht auf und erzählte von der schönen Zeit dort.

 

Und dieser nette Kerl ist er geblieben. Mir ist er als Mensch ungemein sympathisch und sein Lächeln ist noch so echt wie damals.

Die Damen sind wieder zu Mädchen geworden und haben sich Autogramme geben lassen, die sie verzückt betrachteten.

Seine Mutter lebt nur noch in seinem Herzen, er Hätte keinen Grund mehr ins Seniorenheim zu kommen. Statt dessen gab er ohne gedrängt zu werden die Zusage für das nächste Jahr. Presse war nicht anwesend, er war ganz privat mit seinem Mann und Freunden da.

Es wäre schön, gäbe es mehr "Ehrenamtliche" wie ihn, die mit ihrem Können erfreuen und Leben in den Alltag der Senioren bringen.

Die Pflegekräfte und Betreuer können bei allem Engagement nicht alles leisten.

Meine Mutter ist durch ihre Demenz meistens ganz weit weg und kaum zu erreichen. Sie ist bei seiner Musik und der Stimmung wieder regelrecht aufgeblüht, zum Leben erwacht.

Von Herzen danke und Vergelt`s Gott dafür.

Hier zeige ich nur Bilder meiner Mutter, um die Privatsphäre anderer nicht zu verletzen.

Aber ich versichere, schon lange nicht mehr so fröhliche, entspannte Gesichter gesehen zu haben.

Lindner war zu Tränen gerührt, als man ihm als Dankeschön ein Foto auf Leinen von ihm und seiner Mutter schenkte.

Rührselig wie ich bin, habe auch ich die Tränen nicht zurück halten können.

Als der Hausmusiker Ansgar Krause mit seinem irischen Kollegen Colm ein selbst verfasstes Danke-Lied vortrug, gewann Patrick Lindner seine Fassung wieder.

Mit diesem Lied sprach Ansgar Krause wohl allen Anwesenden aus der Seele.

Und, heute schon DANKE gesagt?

Es wird viel zu selten gebraucht, dieses wichtige, so glücklich machende Wort.                               


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