Litfaßsäule

Die Litfaßsäule kennt fast jeder, gut sichtbar informiert sie über allerlei in  den Städten. In meiner Kindheit waren sie weniger nüchtern gestaltet als heute. Sie waren eine  wichtige Information für kulturelle Ereignisse und auch Werbung.

Der umtriebige Berliner Verleger und Druckereibesitzer Ernst Litfaß hat sie 1854 in Berlin erstmals aufgestellt. Zunächst hießen sie Annoncier-Säulen, wurden aber bald nach ihrem Erfinder benannt. Er selbst erhielt bald den schnoddrigen Spitznamen "Der Säulenheilige".  

 

Bei  Interesse erzählt Wikipedia mehr.

 

Blume? Unkraut? Wildkraut?

Schönheiten am Wegesrand 2

Im Uhrzeigersinn:     Wegwarte, Flockenblume, Bastard Luzerne, Kornblume

Im Uhrzeigersinn: Taubenkropf-Leimkraut, Wilde Möhre, Schafgarbe, Bunte Kronwicke 

0 Kommentare

Blume des Jahres 2017

Klatschmohn

Für mich gibt es kaum etwas Schöneres, als wenn der Mohn aus den Feldern und brach-liegenden Flächen leuchtet.

Das ist der Inbegriff von Sommer  für mich.


Als Kind habe ich mich oft auf meinen Platz in ein Kornfeld neben unserem Haus geschlichen.

Stundenlang lag ich da, geschützt vom wogenden Getreide. Der leicht staubige typische Sommergeruch lag in der Luft, alle Geräusche waren weit weg.

Die Wolken bildeten ständig neue Gestalten aus, die Bienen summten und die Schwalben segelten über mir.

Und dann war da das Unkraut: Roter Mohn, Blaue Kornblume und weiß-gelbe Kamille. Ein Ärgernis für den Bauern, eine Freude für mich. Der Mohn tanzte bei jedem Windhauch über meinem Kopf.

Durch mein Maler-Elternhaus war ich vielleicht besonders für Schönheit und Farben sensibilisiert, aber die Sinne aller Kinder sind weit für die Natur und ihre Schönheit geöffnet.

Der Mohn ist in diesem Jahr endlich Blume des Jahres geworden. Sein Lebensraum wird immer kleiner, zum Glück lassen mittlerweile einige Bauern auch "Unkraut" im Feld.

Die Fotos zeigen ein Roggenfeld in Aufkirchen, ein Gerstenfeld bei Dorfen und eine Brachfläche (Kornblume mit Mohn) in München-Sendling.

 

Mohnblüten
Der Mohn im Roggen
Mohnblüte
Mohn und Gerste
Mohn im Gerstenfeld
Seidiger Mohn
Schönheit im Feld
Kornblume

Mohn im Getreidefeld
Klatschmohn im Feld

Mohn in der kunst

Kaum ein Maler, der Blumen und Felder gemalt hat, hat sich der Schönheit und Leuchtkraft des Mohns entziehen können.

Claude Monet ist der bekannteste Mohnmaler, 

Vincent van Gogh,  Emil Nolde,  Gustav Klimt,  Pierre Auguste Renoir,  Alphonse Mucha, 

Georgia O`Keeffe und  Odilon Redon fallen mir auf Anhieb ein.

Wobei ich Redon mit der Leuchtkraft seiner Pastellkreiden eindeutig bevorzuge, obwohl Mohn immer schön ist.

 

Von meinem Großvater besitze ich zwei kleine Ölbilder. Er war in der Spachteltechnik ein wahrer Meister. In dieser Art hat er viele kleine Blumenbilder zum Broterwerb produziert.

Die gingen buchstäblich auch weg wie geschnitten Brot, sein großer Charme und der kleine Preis (20 oder 25 DM, etwa 1965/70) taten ihr übriges.

Mohnbilder bei uns zu Hause

Bernhard Meier-Laatzen "Mohn"
Bernhard Meier-Laatzen "Mohn"

Mohn vo Angelika Brach

Das andere Mohnbild bei mir zu Hause ist von der Künstlerin Angelika Brach aus Puchheim. Hier schätze ich die für das Aquarell typische Leichtigkeit.

Ihre Bilder kann man nach wie vor kaufen, wenn man im PC ihren Namen eingibt, kommt man gleich auf ihre Homepage.

Vielleicht gefallen ihnen die Bilder so gut wie mir!?

2 Kommentare

Weißer Mauerpfeffer

Winzige Schönheit

Bienenfreund

Weißer Mauerpfeffer
Weißer Mauerpfeffer

In unserem Garten darf so einiges blühen, was bei vielen anderen Hobby-Gärtnern gar nicht erst die Chance zu wachsen gehabt hätte.

Mauerblümchen trifft es nicht ganz,

es ist der Weiße Mauerpfeffer.

Er hat sein Plätzchen in den Ritzen des roten Klinkerpflasters in einer Ecke unserer Terrasse.

Vor der Blüte kann man ihn auch essen, entweder gekocht oder roh.

Bienen und Schmetterlinge lieben ihn wegen seines Nektarreichtums.

Und um diese Blüte so zu sehen, braucht man entweder ein Vergrößerungsglas oder eine Kamera mit guter Makrofunktion.

Um meinen Fotoapparat auszuprobieren, halte ich auf fast alles drauf. Auch auf diese unschein-baren, nur wenige Millimeter kleinen Blüten.

Erst beim Bearbeiten entdeckte ich die  perfekte Schönheit des Winzlings.

Weißer Mauerpfeffer
0 Kommentare

Akelei

Portraits der zarten Schönen

und zusätzlich kleine Erklärungen/Hinweise zu den Fotos.

Akelei

Eine Fülle der schönsten, unterschiedlichsten Akelei schmücken den naturnahen Garten meiner Schwiegermutter. Sie samen sich überall aus und scheinen alljährlich neue Varianten hervor zu bringen. Einige davon schmückten den Geburtstagstisch zu ihrem 96sten Geburtstag .

In der einen Hand die Vase und in der anderen die Kamera, legte ich los.

Akelei

Das Zimmer war leider etwas dunkel, aber ich kenne seit gut einem Jahr die Lichtstärke und das Verarbeitungsprogramm meiner Kamera (Sony RX 100 III). Und so habe ich trotzdem einige Fotos gemacht. Die intelligente Automatik leistet mir hier hervorragende Dienste, ich benutze selten eine andere Einstellung, wenn es schnell gehen soll.

Da mir die Minimalanleitung zur Kamera nicht gereicht hat, war ich froh und glücklich ein gedrucktes Handbuch zum Fotoapparat  im Buchhandel zu finden. Ich habe unterwegs nicht ständig den Computer in meiner Handtasche dabei, da nehme doch eher mal das Buch mit.

Um einen kleinen Ausschnitt wählen zu können, stelle ich die maximale Bildgröße ein. In meinem Fall ist es 20M  und wenn ich es nicht vergesse, auch extrafeine  Qualität. Das bedeutet mehr Pixel pro Quadratzentimeter, heißt auf der anderen Seite aber auch, dass die Speicherkarte möglichst groß sein sollte. Ich bin bei 32GB gelandet und  und benutze die 12GB als Ersatz.

Akelei

Als Bildbearbeitungsprogramm habe ich mir das kostenfreie GIMP (an dieser Stelle ein DANKE an die Entwickler) heruntergeladen, habe mir ein ganz dickes passendes Anleitungsbuch gekauft und wurschtel mich damit ganz gut durch. Wenn mir das Buch zum Verständnis nicht ausreicht, lasse ich es mir von netten, computeraffinen Leuten im Internet erklären.

Bei drei Fotos hat es ausgereicht den Ausschnitt zu wählen, die Helligkeit zu korrigieren und etwas nach zu schärfen.

Akelei

Dieses Foto habe ich auf  verschiedene Arten mit GIMP bearbeitet, da es nicht ganz scharf war. Zuerst weich gezeichnet, dann die Farben intensiviert, eine Leinwandstruktur hinzugefügt und zuletzt ein Ölgemälde simmuliert.

0 Kommentare

Wunderschöne Blumen?

So schön ist Bärlauch

Strauß aus Bärlauchblüten

Bärlauch im eigenen Garten ist sehr dekorativ und praktisch, da immer frisch verfügbar.

Ich bin nicht mehr auf ferne Wälder oder halb verwelkte Bundware angewiesen .

Außerdem schont es die Haushaltskasse bei unserem Verbrauch.

Dass  Bärlauch sehr gesund ist wie alle Knoblauch- oder Zwiebelgewächse, hat sich inzwischen auch herum gesprochen. Nur Kochen bekommt ihm nicht! 

Ich friere ihn als Kräuterbutter oder mit etwas Olivenöl püriert zur späteren Verwendung ein.

Bärlauch enthält u.A. Allicin, Spurenelemente, Mineralstoffe und viel Vitamin C.

Der Name (allium ursinum) soll tatsächlich auf die Bären zurück gehen, die ihn nach ihrem langen Winterschlaf verputzten. Und auch die Kelten und Germanen wussten um die Heilkraft des wilden Knoblauchs. Er soll z.B. cholesterinsenkend und gefäßreinigend sein, außerdem bei der Darmregulierung unterstützen.

Aber Vorsicht: Nicht mit Maiglöckchen oder der Herbstzeitlosen (hochgiftig) verwechseln, Geruchsprobe (zerreiben)!

Leider ist die Bärlauchzeit schon fast vorbei. Einige wenige Knospen sind noch in unserer hauseigenen Plantage und viele Blüten. (Rezepte folgen)

Vor wenigen Jahren haben wir noch zwei kleine Töpfe mit viel Hoffnung unter die Büsche in der Nordost-Ecke gepflanzt.

Mittlerweile kann ich ihn schon großzügig verschenken und es wird von Jahr zu Jahr mehr.

0 Kommentare

Frühling

Der Frühling und ich sind zurück

Die vier Monate seit meinem letzten Eintrag sind wie im Flug vergangen.

Im Idealfall stellt sich wieder eine gewisse Regelmäßigkeit mit meinen Fotos und Einträgen ein.

Das neue Jahr forderte gleich zu Anfang genau so viel von mir wie das alte Jahr, meine Mutter scheint ständig zu stürzen und hat sich vor einem Monat den Oberschenkel gebrochen.

Zusätzlich geht im Haus gerade alles (na ja, etwas übertrieben) kaputt an Geräten und Sonstigem.

Das nervt und erfordert immens viel Aufwand.


Unvoreingenommene könnten übrigens bei uns glauben, das Haus ist ein Flohmarkt. So viele alte Sachen von Verwandten bevölkern jeden Raum. Dabei haben etliche Schätze und Kuriositäten über ein bekanntes Online-Auktionshaus neue Liebhaber gefunden. Kostet enorm viel Zeit mit Fotos, Beschreibungen und verschicken. Aber es tut auch gut zu wissen, dass sich andere daran freuen.

Mini-Tour mit E-Bike, Maibaumvertretung in Farchach links unten

Gottesmutterkapelle in Aufhausen mit Blick in die Landschaft


Der Garten war nur noch Wildnis zu nennen, auslichten, entfernen, sägen, häckseln und  es ist kein Ende ab zu sehen. Hier steht ein neuer Rasenmäher an, wen wundert es noch!

Mein altes Fahrrad täte es noch im Gegensatz zu E-Herd, Kühlschrank, Waschmaschine etc., aber ich bin kaum noch damit gefahren (die Berge!). Und nun wartet ein E-Bike in meiner Lieblingsfarbe mit mir auf den Frühling!

Die Farbe war dabei nur das Zuckerl. Mein Rennross ist stabil, mit Rücktritt und bayrischer Herkunft gemäß dem Motto erworben: „Think global, buy local“.

Die kurzen Fahrten haben mir Lust auf mehr gemacht – und ich hänge meinen Mann ab!

Mal sehen,wie lange er das aushält.

Vorher

Nachher


Der Frühling hat sich endlich zurück gemeldet (Dienstag soll es noch einmal schneien), aber Väterchen Frost hat sichtbare Schäden hinterlassen. Mein wunderschönes „Tränendes Herz“ hat es wie im letzten Jahr erwischt und auf Walnüsse hoffen wir wohl auch wieder vergeblich.

Kräuter und Blumen harren im Haus wärmerer Tage                         ...es muss doch Frühling werden !

Der Schnee kam nicht am Dienstag, dafür aber nass und schwer am Mittwoch.

0 Kommentare

Wintermorgen

Die strahlende Wintermorgensonne verlockte mich zu einem frühen Spaziergang mit Fotoapparat.

0 Kommentare

Oktoberfest im Seniorenzentrum

Riesenstimmung mit Patrick Lindner

 

Im Heim meiner Mutter habe ich schon einige schöne Veranstaltungen erlebt. Ich verwende hier ganz bewusst das Wort Heim, da meine Mutter sich dort sehr wohl fühlt.

Zu dem Oktoberfest bin ich mit gemischten Gefühlen gegangen, da Schlager und Blasmusik nicht unbedingt zu meiner bevorzugten Musik gehören.

 

 

Die meisten anderen Anwesenden waren aber schier aus dem Häuschen.

Neben Patrick Lindner sorgten die  Daglfinger Musikanten für die tolle Stimmung.

Ich traute meinen Augen und Ohren nicht, so wurde mitgesungen, geschunkelt und geklatscht.

ICH WAR DOCH HIER IN EINEM ALTENHEIM UND NICHT AUF DER WIESN!

 

 

Zu eben diesem Seniorenzentrum hat Patrick Lindner eine besondere Verbindung. Lebte doch seine geliebte Mutter Hedwig bis zu ihrem Tod hier. Hier lief ich ihm auch häufiger über den Weg.  Und auch vorher schon hatte ich Berührungspunkte mit ihm.

Als es noch das Karstadt Möbelhaus auf der Theresienhöhe gab, bin ich ihm dort begegnet. Ein mir unbekannter junger Mann schenkte mir ein nettes Lächeln. Im Fernsehen erkannte ich ihn dann wieder und konnte auch den netten Kerl (O-Ton mein Mann) identifizieren. Mein Mann kannte ihn von der gemeinsamen Arbeitsstelle. Darauf angesprochen, taute er regelrecht auf und erzählte von der schönen Zeit dort.

 

Und dieser nette Kerl ist er geblieben. Mir ist er als Mensch ungemein sympathisch und sein Lächeln ist noch so echt wie damals.

Die Damen sind wieder zu Mädchen geworden und haben sich Autogramme geben lassen, die sie verzückt betrachteten.

Seine Mutter lebt nur noch in seinem Herzen, er Hätte keinen Grund mehr ins Seniorenheim zu kommen. Statt dessen gab er ohne gedrängt zu werden die Zusage für das nächste Jahr. Presse war nicht anwesend, er war ganz privat mit seinem Mann und Freunden da.

Es wäre schön, gäbe es mehr "Ehrenamtliche" wie ihn, die mit ihrem Können erfreuen und Leben in den Alltag der Senioren bringen.

Die Pflegekräfte und Betreuer können bei allem Engagement nicht alles leisten.

Meine Mutter ist durch ihre Demenz meistens ganz weit weg und kaum zu erreichen. Sie ist bei seiner Musik und der Stimmung wieder regelrecht aufgeblüht, zum Leben erwacht.

Von Herzen danke und Vergelt`s Gott dafür.

Hier zeige ich nur Bilder meiner Mutter, um die Privatsphäre anderer nicht zu verletzen.

Aber ich versichere, schon lange nicht mehr so fröhliche, entspannte Gesichter gesehen zu haben.

Lindner war zu Tränen gerührt, als man ihm als Dankeschön ein Foto auf Leinen von ihm und seiner Mutter schenkte.

Rührselig wie ich bin, habe auch ich die Tränen nicht zurück halten können.


Als der Hausmusiker Ansgar Krause mit seinem irischen Kollegen Colm ein selbst verfasstes Danke-Lied vortrug, gewann Patrick Lindner seine Fassung wieder.

Mit diesem Lied sprach Ansgar Krause wohl allen Anwesenden aus der Seele.

Und, heute schon DANKE gesagt?

Es wird viel zu selten gebraucht, dieses wichtige, so glücklich machende Wort.

2 Kommentare

Summ, summ, summ ...

Unsere kleinen Helfer

Zum Glück sind Hummeln (oben) und Bienen wirklich fleißig und bestäuben unermüdlich auch unsere Gartenpflanzen.

Stirbt die Biene, stirbt der Mensch!  Der Spruch ist leider sehr ernst zu nehmen.

Denn Bienen sind mittlerweile tatsächlich vom Aussterben bedroht. Nicht zuletzt durch die Varroamilbe, die ganze Völker vernichtet hat.

Wildpflanzenwiesen werden glücklicherweise immer häufiger in München und dem Umland angesät, eine Freude und Augenweide für uns  und zum Nutzen für Insekten.

Biene im Deutzienstrauch

Biene auf Deutzie

Biene auf Brombeerblüte

Biene auf Brombeer blüte

Hummel und Witwenblume

Hummel und Witwenblume

So einen Anblick kann jeder auch im eigenen Garten genießen, im Gartenfachbetrieb und auch im Baumarkt gibt es bienenfreundliche Pflanzen. Auch online kann jeder schöne, bunte, fertige Mischungen beziehen.  

Distel

Biene taucht ab in Mariendistel

In den Städten tummeln sich mittlerweile vermehrt Bienen. Einige Städter haben die Imkerei für sich entdeckt und stellen ihre Bienenkästen nicht nur in Gärten, sondern auch auf Dachterrassen auf. Erfreulicherweise ist der Honig laut Untersuchungen nicht mehr mit Schadstoffen belastet als Landhonig.

Auch unkonventionelle Guerrilla-Gärtner erfreuen in den öden Stadtlandschaften nicht nur die Bienen.

 

Lady in Red, Hummel im Glück

Lady in Red, Hummel im Glück
0 Kommentare

Schau in dein Herz

Anthony de Mello

Eine der Weisheiten  eines indischen Jesuiten, der sich in seinem Denken wie viele seiner Ordensbrüder keine Schranken auferlegte. Nach seiner inneren Befreiung war sein Leben von Liebe und Verständnis für die Menschen geprägt.

Hier einer meiner liebsten Weisheiten von ihm.

Abendstimmung über dem Meer (Griechenland) Text von Anthony de Mello

 

Anthony de Mello wurde am 4. September in Santa Cruz, Bombay, geboren. Im Jahre 1947 trat er in den Jesuitenorden ein. Er studierte Philosophie, Theologie und Psychologie. 1972 gründete er ein spirituelles Institut in Poona und wurde zu  einem bis heute vielgelesenen Autoren.

 

De Mello war ein charismatischer, multikulturell geprägter Lehrer und gilt als Mittler zwischen der östlichen und  der westlichen Kultur. Seine Texte sind sehr lebenspraktisch und regen zum (Nach)denken an.

 

Am 1. Juni 1987 starb er in New York bei einem Besuch der Fordham University. Elf Jahre nach seinem Tod, 1998, warnte der Vatikan die Gläubigen vor den geistigen Inhalten der Gedanken und Texte de Mellos.

 

0 Kommentare

Alles Unkraut oder was?

Schönheiten am Wegesrand

 Gemeiner Hornklee                                                           Wilde Möhre

 Orangerotes Habichtskraut                                             Feinstrahl

Da dachte ich schon, dass es mit der ganzen Blütenpracht bis auf die Herbstblüher vorbei ist. 

Die Bäume  verfärben sich und die Bucheckern in ihren Kapseln knacken schon unter meinen Schuhen.

Aber, wie schön, es blüht noch in allen Ecken.

 Pyrenäen-Storchschnabel                                               Lein

 Wiesenglockenblume                                                        Karthäusernelke

0 Kommentare

Wasservögel

Ja, wie siehst du denn aus?

Blässhuhnküken, es  schaut irgendwie bekümmert aus

Nun bin ich schon eine Weile am Starnberger See unterwegs, aber diesen kleinen Gesellen habe ich vorher noch nie gesehen.

Blässhühner kenne ich seit meiner Kindheit, aber warum sind mir noch nie die lustigen Küken aufgefallen? Sie sind einfach umwerfend und sorgten schon für ganz viel Schmunzeln in der Familie. Eifrig paddeln sie mit einem ernsten, ja grimmigen Ausdruck ihren Eltern hinterher.

 

Bei den Schwänen gab es die "Kleinen" auch im Doppelpack. Sind diese Schwäne anmutiger als andere, oder bilde ich mir das nur ein?

Mir ist spontan eine Hölderlin-Gedichtzeile in den Sinn gekommen: "Ihr holden Schwäne...".

Es ist eines meiner Lieblingsgedichte und wird bald vollständig  folgen.

 

Die holden Schwäne

0 Kommentare