gemüse, aufläufe

Eine besondere Köstlichkeit

Eingelegte Bärlauchknospen

Bärlauchknospen süßsuer

Es ist schon ausgesprochen mühsam, ein paar Blütenknospen für diesen kulinarischen Leckerbissen zu sammeln. Aber es lohnt sich garantiert!

Als Mitbringsel ist es bei Bärlauchfreunden und Gourmets sehr begehrt, falls Sie etwas übrig lassen.

In einer knappen Stunde habe ich es geschafft etwa 140g Knospen zu sammeln. Danach hatte ich keine Lust mehr auf dem Boden herum zu kriechen.

Der Rest allerdings ist ein Kinderspiel: Waschen und in einem Geschirrtuch oder Küchenrolle trocknen.

Kleine Gläser mit passenden Deckeln auskochen, trocknen lassen und auf einem feuchten Küchentuch bereit stellen.

Nun die Knospen einfüllen und vorsichtig etwas nachdrücken.

 

140g       Bärlauchblütenknospen

300ml    Balsamico Essig

100ml    Wein

1 EL        Zucker

1 TL        Salz

frisch gemahlener Pfeffer

Kräuter nach Belieben,

frische oder getrocknete

Den Essig  mit dem Wein und den Gewürzen aufkochen. Den Sud sofort in die vorbereiteten Gläser bis zum Rand füllen und den Deckel aufsetzen.

Die Gläser umdrehen. Etwa 2-3 Wochen ziehen lassen und dann genießen oder verschenken.


Dieses Mal habe ich weißen Balsamico Essig und einen kräftigen Rotwein genommen. Der Wein war geöffnet und der Sud bekam auf diese Weise einen attraktiven Rotton. 

 

Den geernteten Bärlauchknospen die Menge der Gewürze und der Essig/Weinmischung anpassen.

Anderen Essig, dunklen Balsamico und Weisswein nach Gusto verwenden, statt des Weins geht auch Wasser. Einfach mal ausprobieren.

Über die Haltbarkeit kann ich wenig sagen, da nach ein paar Wochen alles weg gegessen ist. Aber es sollte mindestens ein halbes Jahr haltbar sein.

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Spargel einmal anders

Grüner Spargel mit Ricotta-Kartoffelstampf

Hier verstecken sich drei Rezepte

Grüner Spargel mit Kartoffel-Ricotta Pürree

Normalerweise liebe ich die Abwechslung, bei Spargel allerdings fällt es mir sehr schwer.

Bei uns gibt es zu 95% grünen Spargel, und ich mache fast immer dieses Rezept. Gerade erst gegessen, läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen.

Der grüne Spargel hat mehr Vitamine und schmeckt herzhafter, ist zudem schneller zu putzen und hat eine geringere Kochzeit.

Grüner Spargel

500g         grüner Spargel

500g         Kartoffeln, mehlig kochend

250g         Ricotta

1/2 - 1       Zitrone (Saft)

1/2 l          Gemüsebrühe, Instant oder frisch

1-2             Schalotten

                   oder 1 rote Zwiebel

                   oder 2-3 Frühlingszwiebeln

                   Salz

                   Pfeffer

                   Olivenöl

Den Spargel waschen, im unteren Drittel schälen und holzige Stellen abschneiden.

Die Kartoffeln schälen und würfeln, mit wenig Brühe (soeben bedeckt) zum Kochen bringen und etwa 15-20 min weich kochen.

Kurz bevor die Kartoffeln kochen, Wasser mit etwas Butter, Salz, einer Prise Zucker und einem Spritzer Zitrone für den Spargel aufsetzen ( ich nehme meinen Bräter).

Mit den Schalen und abgeschnittenen Enden wird die Brühe kräftiger!


Während der Spargel und die Kartoffeln kochen, die Schalotten (oder Zwiebel) sehr fein würfeln .

(Alternativ Frühlingszwiebeln sehr fein schneiden).

Mit Olivenöl, Zitronensaft, Pfeffer, Salz und Ricotta in eine Schüssel geben und vermischen.

Die gegarten Kartoffeln zerstampfen und mit der Ricottamischung verrühren.

Eventuell mit Tomaten servieren und garnieren.

Diese Menge ist ausreichend für 2-3 Personen, ich bereite oft mehr zu. Dann mache ich aus den Resten einen Auflauf.

Den Ricotta-Kartoffelstampf in einer Auflaufform glattstreichen, nach Gusto eventuell Schinkenscheiben , dann den Spargel verteilen und Käse darüber streuen.

Die Form bei 150-180 Grad in den Backofen, bis der Käse verläuft und gebräunt ist.

Die Spargelbrühe entweder so genießen oder mit z.B. Ei und Sahne legieren und nachwürzen.

 

Ergänzung 13.6.2017

Spargelauflauf

Nun habe ich auch mal den Auflauf vom zweiten Tag fotografiert.

Unser Wein dazu war ein gut gekühlter feinwürziger Grauburgunder aus Württemberg, eine perfekte Ergänzung  zu diesem Essen.


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Paprika-Kartoffelgemüse

Herzhaft würzig

 

Schmackhafter wärmender Eintopf, sättigend und preiswert.

Vegetarisch, ohne Schafskäse vegan.

 

2 Zwiebeln          würfeln

2 Knoblauchzehen  wie gewohnt zerkleinern

4 - 5 Kartoffeln  schälen und ebenfalls würfeln

                                (am besten mehlig kochende) 

2 - 3  Paprika      putzen und würfeln

400 ml Gemüsebrühe

2 EL Öl

6 EL Tomatenmark

Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker, Paprikapulver wenig  Salz, mehr Pfeffer und ca 1 TL Paprika

                                                                                                             100 g Feta

Zwiebeln und Knoblauch  in Öl anschwitzen

dann die Kartoffeln dazu tun

Tomatenmark kurz mitrösten

sofort die Brühe dazu geben

würzen

15 Minuten bei red. Hitze köcheln lassen

dann kommen die Paprika dazu

weitere 5-10 Minuten köcheln

mit Schafskäse und frischen Kräutern bestreuen

 

3-4 Portionen    ca  30 Minuten Zeitaufwand     ca  1000 kcal, also 250- 350 kcal pro Person

 

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Kürbispfanne

Deftiges für Herbst und Winter

Jedes Jahr aufs Neue freue ich mich auf den ersten Hokkaido-Kürbis. Und das ist mein absolutes Lieblingsrezept.

Es geht recht schnell, selbst wenn man wie ich den Kürbis schält. Ich weiß, das soll und braucht man nicht. Aber geschält ist alles gleich weich oder auch bissfest.

1 Hokkaido Kürbis, Butternut geht auch

200 g saure Sahne, Sauerrahm

1 Bund Dill

Gemüsebrühe, etwa 400-500 ml

Pfeffer, Salz, Senf nach Gusto

500 g Hackfleisch

altbackene Semmel, Brötchen oder Paniermehl

1 Ei

1 kleine Zwiebel

scharfer Senf, Salz, Pfeffer

Die Hackbällchen auf dem Foto sind nicht etwa verschimmelt, sondern noch nicht ganz aufgetaut. Ich bereite immer eine größere Portion zu und friere einen großen Teil ein.

 

Ein altbackenes Brötchen in Wasser einweichen, ausdrücken und zerkleinern oder alternativ Paniermehl (Semmelbrösel) in etwa der gleichen Menge mit Wasser vermischen. Zusammen mit dem Hack, einem Ei, einer klein gewürfelten Zwiebel, Pfeffer, Salz und Senf (nach  Geschmack) gut vermischen.

Daraus gleichmäßig große Hackbällchen formen und braten wie gewohnt. Ich nehme Olivenöl mit etwas Butter. Die fertigen Hackbällchen herausnehmen und warm halten.

 

 

Den Hokkaido-Kürbis nach Belieben schälen oder auch nicht, halbieren und die Kerne mit einem großen Löffel herauskratzen. 

Ich schneide etwa daumendicke Scheiben, die wiederum gestückelt werden. In dem Bratfett ringsherum anbraten und mit Gemüsebrühe ablöschen, so dass der Kürbis knapp bedeckt ist. Mit Senf, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und etwa eine viertel Stunde bei geschlossenem Deckel mit reduzierter Hitze köcheln lassen. Die Flüssigkeit ist nun leicht sämig, wer möchte, kann noch etwas Soßenbinder hinzufügen.

Mit saurer Sahne und geschnittenem Dill anrichten und die Hackbällchen wieder dazu geben.

 

Je nach Größe des Hokkaido reicht die Pfanne für 3-4 Personen 

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