Geschenke aus der Küche, Party

Bärlauchblüten-Pesto

Zartgrün und ganz besonders

Bärlauchblüten- Pesto

Unser Garten hatte trotz des Regenwetters noch einige schöne Bärlauchblüten zu bieten, davon habe ich etwa vier Handvoll gesammelt.

Ich wasche sie immer, das ist aber nicht wirklich notwendig. Danach vorsichtig in einem Küchentuch trocken schleudern.

 

4              Handvoll Bärlauchblüten

8 EL        Nüsse, Mandeln, Pistazien,

                Sonnenblumenkerne o. Ä.

1 Tasse  Olivenöl

1 Prise   Zucker

                Salz und Parmesan

                nach Geschmack

                       

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und pürieren .

Dann in vorbereitete (ausgekochte) kleine Gläser füllen und die Masse zusätzlich mit ein paar Tropfen Olivenöl bedecken.


Insgesamt hatte ich etwa 400g Pesto, die ich auf leere Kaperngläser verteilt habe.

0 Kommentare

Eine besondere Köstlichkeit

Eingelegte Bärlauchknospen

Bärlauchknospen süßsuer

Es ist schon ausgesprochen mühsam, ein paar Blütenknospen für diesen kulinarischen Leckerbissen zu sammeln. Aber es lohnt sich garantiert!

Als Mitbringsel ist es bei Bärlauchfreunden und Gourmets sehr begehrt, falls Sie etwas übrig lassen.

In einer knappen Stunde habe ich es geschafft etwa 140g Knospen zu sammeln. Danach hatte ich keine Lust mehr auf dem Boden herum zu kriechen.

Der Rest allerdings ist ein Kinderspiel: Waschen und in einem Geschirrtuch oder Küchenrolle trocknen.

Kleine Gläser mit passenden Deckeln auskochen, trocknen lassen und auf einem feuchten Küchentuch bereit stellen.

Nun die Knospen einfüllen und vorsichtig etwas nachdrücken.

 

140g       Bärlauchblütenknospen

300ml    Balsamico Essig

100ml    Wein

1 EL        Zucker

1 TL        Salz

frisch gemahlener Pfeffer

Kräuter nach Belieben,

frische oder getrocknete

Den Essig  mit dem Wein und den Gewürzen aufkochen. Den Sud sofort in die vorbereiteten Gläser bis zum Rand füllen und den Deckel aufsetzen.

Die Gläser umdrehen. Etwa 2-3 Wochen ziehen lassen und dann genießen oder verschenken.


Dieses Mal habe ich weißen Balsamico Essig und einen kräftigen Rotwein genommen. Der Wein war geöffnet und der Sud bekam auf diese Weise einen attraktiven Rotton. 

 

Den geernteten Bärlauchknospen die Menge der Gewürze und der Essig/Weinmischung anpassen.

Anderen Essig, dunklen Balsamico und Weisswein nach Gusto verwenden, statt des Weins geht auch Wasser. Einfach mal ausprobieren.

Über die Haltbarkeit kann ich wenig sagen, da nach ein paar Wochen alles weg gegessen ist. Aber es sollte mindestens ein halbes Jahr haltbar sein.

0 Kommentare

Sauce Cumberland

Fruchtig würziges Geschenk aus der Küche

Ein wunderbarer vielseitiger Beitrag zur feinen Küche aus Großbritannien!

Passt zu Käse, feinen Pasteten, kaltem Fleisch, Tofu und vielem mehr.

 

1              ungespritzte Orange

1              ungespritzte Zitrone

1              Schalotte

3              EL Rotwein

250g      Johannisbeer Gelee (rot)

1 TL       Senfpulver             (scharfer Senf geht auch, die Soße ist dann nicht so klar)

1 Msp    Salz

 1 Prise  Cayennepfeffer (ersatzweise Harissa oder Sambal Oelek)

 1 Msp    gemahlener Ingwer

 1 Schuss Portwein

 

Zestenreißer und Zitrus-Zesten


 

 

Orange und Zitrone heiß abbürsten.

Trocknen.

Mit einem Zestenreißer die Schale in kurze Streifchen schneiden.

(Wenn man keinen hat, schält man die Zitrusfrüchte hauchdünn mit einem Sparschäler, dann die Schale in winzige Streifchen schneiden. )

Die Schalotte sehr fein würfeln.

Den Rotwein aufkochen.

Orangen- und Zitronenzesten und die Schalottenwürfel dazu geben und etwa 10 Minuten ziehen lassen.

Johannisbeer Gelee mit Senfpulver, Ingwerpulver, Cayennepfeffer und Salz

würzen.

In die kalte Rotweinmischung geben, den Portwein dazu und abschmecken.

 

Ein schmackhaftes Geschenk, auch für Veganer.

 

Schmeckt zu kaltem Fleisch, Fondue, (Wild-) Pasteten, Käse und Tofu.

Wozu noch? Einfach ausprobieren!

 

 

0 Kommentare

Schnell und raffiniert

Mango-Krabbensalat

Fruchtiger Krabbencocktail - das raffinierte Rezept ist auch für Anfänger mit etwas Geduld geeignet.

Zu beachten sind lediglich zwei wichtige Dinge.

Die Zutaten bekommt man das ganze Jahr über. Der Salat ist ein besonderer Beitrag bei einer Feier, Party oder auch ein kleines schnelles Abendessen.

Gerade jetzt um Weihnachten und Silvester ist es eine Wohltat nach den vielen süßen Sachen, die es im Überfluss gibt.

Meine Mango war sehr saftig, deswegen ist das Dressing  flüssiger als normal.

1. Die Mango sollte reif sein,  bei Druck soll sie leicht nachgeben. Im Zweifelsfall besser den Händler fragen. Die Schale  lässt sich einfach mit einem Sparschäler entfernen.

Danach gitterförmig einschneiden und bis zum Kern waagerecht in Würfel schneiden.

Umdrehen und mit der anderen Seite ebenso verfahren, nun bleibt seitlich nur noch wenig Fruchtfleisch. Naschen oder ebenfalls klein schneiden.

Nun zu den Garnelen oder Krabben. Ich esse sie selten wegen fragwürdiger Fang- und Zuchtmethoden. Man kann gefrorene Krabben /Garnelen oder Krabben/Garnelen aus dem Kühlregal nehmen. In einem Sieb auftauen lassen, beide Varianten waschen und mit Küchenpapier abtupfen.

Aber wirklich wichtig ist:

2. den Darm zu entfernen, da dieser Keime

enthalten kann. Das ist ein kleines Gedulds- spiel  und nimmt die meiste Zeit in Anspruch. Er liegt außen und man erkennt ihn an der dunklen Färbung. Leicht mit einem kleinen Messer anritzen, dann vorsichtig mit zwei                                                                                                                       Fingern oder einer Pinzette herausziehen.

Der Rest ist simpel.

250-300 g Krabben mit etwas Zitronensaft beträufeln, pfeffern und sparsam salzen

1 gewürfelte Mango

125 g Kräuter Creme fraiche

vorsichtig vermischen und fertig.

 

 

Vorspeise für 6 Personen

insgesamt ca 700 kcal

ca 30 Minuten Zeitaufwand

0 Kommentare

Ingwer Sirup

Gesund und lecker

Ingwer ist so ziemlich das Beste,  was man sich in diesen Tagen an Gutem tun kann.

Vom warmen Spätsommer ging es übergangslos in den nasskalten Herbst über.

Der Kreislauf muss sich erst wieder umstellen, ich friere leicht und dann erkälte ich mich. Heute war mir wieder kalt. Da ich nicht immer Grog trinken kann und Ingwer sowieso wesentlich gesünder ist, habe ich Sirup gemacht.

 

Ingwer Sirup

 

Für diesen Sirup benötigt man       150 g geputzten Ingwer

                                                                     250 g Zucker (bei Bedarf auch mehr oder durch Honig ersetzen)

                                                                     375 ml Wasser

                                                                     Saft von zwei Zitronen

 

Den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden, mit dem Wasser pürieren, in einem Topf aufkochen und etwa 15  Minuten köcheln lassen. Den Zucker hinzu fügen und  unter Rühren etwas  mehr eindicken. Etwas abkühlen lassen und den Zitronensaft unterrühren. Durch ein Sieb passieren und in eine Flasche füllen. Er hält sich etwa eine Woche im Kühlschrank.

Am Besten das Verhältnis Sirup, Wasser selbst austesten. Es ist in etwa ein Teil Sirup mit sechs Teilen heißem oder auch kaltem Wasser.

 

Ein schönes Mitbringsel für Erkältungsgeplagte, 

 

Ingwerwasser oder auch Ingwertee genannt geht noch schneller. Ein Stückchen geschälten Ingwer in dünne Scheiben oder Stifte schneiden und mit kochendem Wasser übergießen. Ein paar Minuten 

ziehen lassen und nach Geschmack süßen.

Ich trinke den Tee gerne pur, er hat nur eine leichte Schärfe.

Ingwer aktiviert unter anderem den Stoffwechsel und hilft gut gegen Übelkeit.                                                    

0 Kommentare

Blitzschnell in 10 Minuten fertig

Avocado-Creme

Nur 3 Zutaten plus Salz und Pfeffer, mehr braucht man nicht . 

1 reife Avocado

400 g Hüttenkäse, halbfett

Saft einer halben Zitrone

Pfeffer und Salz nach Belieben

 

Avocado halbieren, den Kern entfernen, die Frucht mit einem Esslöffel auslösen.

Sofort  den Zitronensaft darüber geben und pürieren, es geht zur Not auch mit der Gabel.

Pfeffern und salzen.

Brot dazu reichen, schmeckt ebenfalls auf Kräckern.

Tomaten und Schnittlauch sind geschmacklich eine gute Ergänzung.

 

Ergibt als Vorspeise sechs Portionen; pro Portion ca. 135 kcal

0 Kommentare

Brot aus dem Topf

10 Minuten-Brot

- geht garantiert so schnell

Schnelles und saftiges Brot mit Feta und Tomaten

 

Mit erheblicher Verspätung habe auch ich das Brot im Topf gebacken.

 

Nachdem ich in diversen Blogs und Foren viel darüber gelesen hatte, reizte es mich doch sehr.

In London habe ich der Not gehorchend (labbriges, nichtssagendes Brot, wie Mother's Pride) öfter Brot gebacken. Später dann, weil Brot backen ein archaisches Vergnügen und Erlebnis ist. Gutes Brot ist ein  Lebensmittel, auf das ich nicht verzichten möchte.  An das Grundrezept habe ich mich nur in den Grundzügen gehalten, ansonsten wie bei mir üblich, selbstverständlich abgewandelt.

 

Um noch einmal kurz auf das Londoner Brot zu kommen: damals habe ich nach besten Kräften meinen Teig bearbeitet und auf den Tisch geschlagen. Die ungewohnten Geräusche riefen meine Mitbewohner  zwei Stockwerke tiefer auf den Plan. Trish und Oliver stürmten unter lautem Rufen, bewaffnet mit Stock und Riesenküchenmesser die Treppe hoch: "Eva, are you ok?"

Die Angelegenheit löste sich in lautem Gelächter auf, und auf den Schrecken lud ich sie später zum gemeinsamen Abendessen ein.

 

Und so etwas wie Brot backen soll nun in 5 Minuten erledigt sein?

Probieren geht über studieren!

 

Also habe ich   

20 g Hefe in

400 ml lauwarmem Wasser mit 1 TL Zucker und 2 TL Salz aufgelöst

600 g Weizenmehl waren gefordert (ich habe 300 g davon durch Dinkelmehl ersetzt)

beides mit 100ml Olivenöl kurz verrührt. Nun sollte der Teig in einem eingeölten Topf mit  Deckel in den 200° C heißen Ofen.

Ich habe dann 100 g Feta, 1 kleine gewürfelte Spitzpaprika und

mit kochendem  Wasser überbrühte getrocknete Tomatenstücke untergearbeitet.

Leider habe ich die geplanten  12 Oliven vergessen...

 

Also kam das Brot ohne Oliven bei 200° Ober- und Unterhitze für 40 Minuten in den Ofen (ohne Vorheizen, unteres Drittel), ich entfernte danach rezeptgemäß den Deckel und ließ es weitere 30 Minuten backen.

Es sah einfach perfekt aus und nachdem ich es mit Hilfe eines Löffels einigermaßen anständig aus der (nicht ganz passenden, bauchigen) Keramikform befreit hatte, schnitt ich schon bald das Prachtstück an.

Von dem Duft und dem Aussehen war ich sehr angetan, auch der Geschmack überzeugte. Die Konsistenz ist eher kuchenartig krümelig, durch meine Rezeptergänzungen saftig  und mit einer knusprigen Kruste. Mit etwas Butter und einem guten Glas Wein ein tolles Abendessen.

 

Tag 2: Naja, beim Bäcker würde ich das Brot nicht mehr kaufen! Es ist erheblich trockener und noch  krümeliger.

 

Fazit:

Ein Hit, wenn man es am ersten Tag aufessen kann, ansonsten experimentiere ich weiter. Topfbrot ist durch die eingeschlossene Feuchtigkeit eine tolle Methode und überzeugt mich,  das Rezept wird durch andere ersetzt werden. Und die schöne Keramikform auch durch etwas Geeigneteres, wie etwa durch einen massiven gusseisernen Topf.          

 

0 Kommentare