Litfaßsäule

Litfaßsäule vor dem Stubentheater in Köpenick

Die Litfaßsäule kennt fast jeder, gut sichtbar informiert sie über allerlei in  den Städten. In meiner Kindheit waren sie weniger nüchtern gestaltet als heute. Sie waren eine  wichtige Information für kulturelle Ereignisse und auch Werbung.

Der umtriebige Berliner Verleger und Druckereibesitzer Ernst Litfaß hat sie 1854 in Berlin erstmals aufgestellt. Zunächst hießen sie Annoncier-Säulen, wurden aber bald nach ihrem Erfinder benannt. Er selbst erhielt bald den schnoddrigen Spitznamen

"Der Säulenheilige". 

Hier die Litfaßsäule vor dem Stubentheater in Köpenick. 

Bei  Interesse erzählt Wikipedia mehr.

 

Hier finden sich die verschiedensten Themen - mein Platz für Vermischtes , Diverses.


Familiengeschichte(n)

Geschichte von unten

Seit gefühlten Ewigkeiten beschäftige ich mich schon mit der Geschichte meiner Familie. Anfangs war es mehr als mühselig,  in den diversen Archiven  nach Spuren zu suchen. Einen ganzen Tag in der staubigen Archivluft zu verbringen, hat schon masochistische Züge. Unbeschreiblich ist  dagegen das Gefühl ein Haus zu finden, wo Generationen meiner Vorfahren gelebt und gelitten haben.

Mittlerweile hat man viel Hilfe im Internet und das Interesse an der Vergangenheit der Ahnen ist zum Glück aus der braunen Ecke verschwunden.

 

Angefangen hat es bei mir mit den Erzählungen meiner Oma, denen ich als kleines Kind lauschte. Ich war mit ihr traurig über den frühen Tod ihres Vaters und ihres Bruders auf einem Schlachtfeld des ersten Weltkrieges in Frankreich. Ob er wohl der Lieblingsbruder geblieben wäre, hätte er nicht sinnlos sein Leben 19-jährig auf dem "Feld der Ehre" für Kaiser, Volk und Vaterland verloren?

Die Oma ist schon lange nicht mehr. Im Laufe der Jahre habe ich mehr als sie selbst wußte über ihre Familie  herausgefunden. Der Familienzweig  lässt sich über den 30-jährigen Krieg hinaus verfolgen. Nach neuen Spuren zu suchen ist manchmal spannender als ein Krimi.

 

Wenn ich hier echte Geschichten aus meiner Familie erzähle, dann weniger, weil es an die Öffentlichkeit soll.

Ich will Neugierde wecken und anregen, eigene Familiengeschichte zu ergründen und einen Teil dessen, was vielleicht nur noch Sie wissen, zu bewahren.


Aus meiner Küche

Kochen ist Kreativität, die Optik sollte auch stimmen und am besten geht es schnell und einfach.

Meine Neugierde lässt mich immer wieder Neues ausprobieren, so eines Tages auch die Durian, auch Stinkfrucht genannt. Ich würde sie nicht noch einmal essen, obwohl der Geschmack gut ist.

Natürlich ändere ich immer wieder Rezepte ab und probiere eigene aus, sonst wäre mir Kochen zu langweilig.

Meistens macht mein Mann willig mit. Aber ihn erfüllt es manchmal immer noch mit Grausen, wenn ich Gästen ein nicht erprobtes Rezept vorsetze. Da es A) nie komplett daneben ging und B) die Gäste meistens Familie und Freunde sind, ging es bislang immer in Ordnung.

 

Ich habe nie viel Fleisch gegessen, heute macht mich das zum Flexitarier. Im Sommer esse ich automatisch Low Carb. Mal gespannt, was ich noch so über mich herausfinde.


Unterwegs

Ausflüge, Städtereisen und Urlaub

Die ausgedehnteren Reisen unternehme ich oft allein. Ohne Auto und Führerschein beschränke ich mich auf das, was zu Fuß zu machen ist. Oder auf die Ausflugsangebote vor Ort und den öffentlichen Nahverkehr.

Abgesehen von einer längeren Familienpause mache ich es seit Jahrzehnten so. Autolos zu sein ist in dem Fall aber nur teilweise ein Nachteil, da ich so leichter Anknüpfungspunkte finde.

Außer mit meiner Kamera bin ich immer mit Wörterbuch und guter Landkarte ausgestattet.

Und mit einem Lächeln und einem Gruß in der Landessprache (nie perfekt) kommt der Kontakt zu Einheimischen von ganz allein. Der Rest wird mit Radebrechen (Landessprache, Deutsch, Englisch) und  lebhafter Gestik und Lachen bewältigt. So komme ich zu Insidertipps, Einladungungen oder ich durfte Früchte direkt vom Feld probieren.

Grundsätzlich esse ich einheimische Küche in kleineren Lokalitäten, wo auch die Bevölkerung isst. Und beim Nachkochen zuhause bin ich in Gedanken wieder ein wenig im Urlaub.


Natur, Flora und Fauna

 

Die Natur beschenkt jeden mit ihrer verschwenderischischen Fülle, der sehen, hören und genießen kann.

Hier findet meine Freude und Dankbarkeit einen kleinen Platz.


When I' m 64

Sir Paul McCartney wird heute auch ganz anders über 64-Jährige denken als früher, er würde das Lied mit Sicherheit nicht mehr so schreiben.

Mittlerweile ist er 75 Jahre alt und sein Leben ist mit Sicherheit nicht so beschaulich und langweilig, wie er es beschrieb.

Als Kind kamen mir alle Erwachsenen alt vor, aber der Blickwinkel ist nun ein anderer. Innerlich fühle ich mich oft wie ein junges Mädchen, nur dass mein Körper es mitunter anders sieht. 

In der letzten Zeit war ich mit Situationen konfrontiert, die mich stark herausgefordert und mitgenommen haben. Aber ich bin wieder ich und will hier ein wenig davon erzählen. Und von anderen Themen rund um plus/minus 64.


Mein Schmuck

Leider muß mein Schmuck immer noch eine untergeordnete Rolle spielen, mir fehlt dafür die nötige Muße und Ruhe.

Für Märkte muss man sich lange im Voraus anmelden, im Moment kann ich schlecht planen. Ich denke über Online-Verkauf nach, aber auch das ist noch in der Schwebe.

An dieser Stelle und auch über Newsletter werde ich Sie auf dem Laufenden halten.

 

Wer meinen Schmuck nicht kennt, hier sind einige Beispiele.


Begegnungen

Menschen wie Du und ich stehen hier an einer Seite mit Prominenten.

Es interessiert mich eher das besondere Engagement, eine bestimmte Haltung, der Charakter und Charisma.

Schönheit, Macht, Geld, Prominenz  oder Ruhm sind leere Hüllen und vergänglich.

Die Philosophin Rebekka Reinhard wird oft auf ihre Schönheit angesprochen, sie sagte einmal in einem Interview:

"Man sollte frühzeitig anfangen,
sich um seine innere Schönheit zu kümmern."


Blog, Technik und ich

Das wäre noch vor wenigen Jahren kein Thema für mich gewesen. Gut, ich habe mit der Digitalkamera rumgeknipst, das war's aber schon. Dann kaufte ich vor 3  1/2 Jahren meinen eigenen PC, mit dem ich mich abende- und nächtelang geduldig rumplagte.

Die eingetippten Texte (mittels Adlersuchsystem in stundenlanger Arbeit erstellt) waren auf einmal verschwunden und viele ähnliche Widrigkeiten tauchten auf.

Die ersten Probleme waren kaum überwunden, da baute ich mir mit einem Baukastensystem eine Website. Mit anfänglich ganz miesen Fotos. Aber ich lernte und lernte und lernte, es kam mir fast vor wie ein neues Studium.

 

Der PC ist noch mein erster, die Kamera ist anspruchsvoller geworden und die Anfänge beherrsche ich inzwischen. Ein gutes Bildbearbeitungsprogramm, ein Officeprogramm, Scanner, externe Festplatte und, man kann es sich fast denken, ein Smartphone sind mittlerweile dazu gekommen. Letzteres ist wesentlich smarter  als ich, aber damit kann ich leben.

 

Ein ganzer Stapel Bücher (!) unterstützt mich, um in der digitalen Welt weitere Schritte zu unternehmen. Hatte ich schon erwähnt, daß ich eine Verfechterin des lebenslangen Lernens bin? Es hält die grauen Zellen in Schwung und soll neben echten(!) sozialen Kontakten Alzheimer vorbeugen.

Das große Vorteil gegenüber der Schule ist: Ich lerne ausschließlich, was ich will oder brauche. Die Freude ist riesengroß, wenn ich wieder einen Schritt geschafft habe.

Auch mit SEO, RSSF, Social Networking  usw. werde ich mich noch befassen, bislang kenne ich hauptsächlich die Ausdrücke.


Über mich

Als Kind kamen mir alle Erwachsenen alt vor, aber der Blickwinkel ist nun ein anderer. Innerlich fühle ich mich oft wie ein junges Mädchen, nur dass mein Körper es mitunter anders sieht. 

 

In der letzten Zeit war ich mit Situationen konfrontiert, die mich stark heraus-gefordert und mitgenommen haben. Aber ich bin wieder ich und will hier ein wenig davon erzählen. Und von anderen Themen rund um plus/minus 64.

Das bin (alles noch) ich:

         Kleinkind                  Teenager                       Junge Frau                      Jetzt

Ich lebe mit meinem Mann im Münchner Speckgürtel, unsere beiden erwachsenen Kinder sind seit einiger Zeit aus dem Haus.

Das Rentenalter naht und meinen Schmuckladen in der Münchner Innenstadt habe ich Ende letzten Jahres geschlossen.

 

Also Zeit für etwas Neues, eine andere Herausforderung.

Kreativität war seit meiner frühesten Kindheit ständige Begleiterin, denn Papa  war Kunstmaler und mangels großer finanzieller Mittel musste vieles selbst gelöst werden. Selbermachen hieß noch nicht DIY und war Normalität in unserer Familie und blieb für alle vier Geschwister selbstverständlich. 

 

Ich habe Kunst und Englisch fürs Lehramt studiert, obwohl ich eher Modeschöpferin oder eine große Künstlerin werden wollte.

Wahlweise auch Sängerin, damals haben "BRAVO" und "Beatclub" die Fantasie beflügelt. Während des Studiums  verdiente ich Extrageld mit selbst gemachten Taschen und Gürteln, ich fotografierte und schrieb Konzertankündigungen und Kritiken. Außerdem arbeitete ich an einem kleinen aber feinen Folkmagazin mit und entwarf dafür Grafiken und ein Veranstaltungs-Plakat.

 

Nun, ich bin hauptberuflich Hausfrau und Mutter gewesen mit einigen Kreativ-Kursen nebenbei.

Technik war nie meine Leidenschaft, aber seit drei Jahren habe ich einen PC und entdecke immer mehr neue Möglichkeiten für mich. Das gilt ebenso für die digitale Fotografie und Bildbearbeitung. Jetzt gehe ich blauäugig an das bloggen und und setze mich damit auseinander.

Hier will ich auch über meine Probleme berichten, die jungen Leuten wegen der Vertrautheit mit den neuen Medien gar nicht in den Sinn kommen. Vielleicht kann ich damit andere ein wenig ermutigen und motivieren.

 

Älterwerden und was damit zusammenhängen kann, sowie Begegnungen mit  anderen Menschen, finden hier auch ihren Platz.