Die tüchtige Hausfrau

Frauenleben vor 100 Jahren

Es ist hoch interessant zu lesen, was zu Zeiten unserer Ur- und Ururgroßmütter notwendig war, um eine gute Hausfrau zu sein.

Beim Lesen ist man zwischen Amusement, Mitleid, ungläubigem Staunen und  der Dank- barkeit heute zu leben hin und her gerissen.

Wobei es alleinerziehende Eltern, Mütter zwischen Arbeit, Kinder versorgen, Haushalt und womöglich alten, pflegebedürftigen Eltern

auch nicht unbedingt besser haben.

An dieser Stelle werde ich regelmäßig einen kleinen Teil des Buches herausgreifen und einfach nur darstellen. In Teilen ist es sicher auch heute noch brauchbar

Es haben wohl nur wenige Leute Gelegenheit, ein solches Buch durch zu schmökern.

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Kommentare: 5
  • #1

    Brigitte (Mittwoch, 24 Mai 2017 21:38)

    Hallo Eva :-)
    Hab dich über deinen "Blog"-Kommentar bei Jimdo gefunden.
    Schöne Dinge präsentierst Du.
    Dieses Büchlein ist ein Sensationsfund. Gerne komme ich mal wieder vorbei um
    weiter zuzuschauen.
    Ich wünsche Dir noch viel Spaß und tolle Rezept- und Beitrags-Ideen.
    Gefunden wird man in dem Blog-Dschungel eher schwer - aber ich glaube wenn man es ernst meint, lernt man täglich dazu.
    Ist man dann seinem Ideal näher wird der Erfolg automatisch hinterherschleichen ;-)
    Liebe Grüße,
    Brigitte

  • #2

    Eva (Mittwoch, 24 Mai 2017 22:54)

    Hallo Brigitte,
    danke für die nette Ermunterung.
    Ja, solche Bücher sind Kostbarkeiten und auch Anschauungsunterricht in Sachen früheres Alltagsleben.
    Ich hoffe bald wieder mehr Zeit für meinen Blog zu haben und meine Vorhaben wahr zu machen.
    Herzliche Grüße
    Eva

  • #3

    Imogen / Sockenwolleparadies (Dienstag, 19 September 2017 15:49)

    Hallo!

    ich finde, man sollte jedem, der von sich behauptet, eine gute Hausfrau zu sein, aus Prinzip nicht trauen! Wer möchte so etwas denn schon sein? und lebensunfähig scheinst du ja auch nicht zu sein. Ich bin beim Waschen auch eine Katastrophe – habe schon regelmäßig weiße Wäsche verfärbt. Das Einzige, was eine hausfrauliche Qualität an mir ist, ist das Stricken. das mache ich sogar mit Leidenschaft – so viel, dass es keine normale Hausfrauentätigkeit geworden ist, sondern ein Geschäft. Sockenwolle, Filzwolle, Opal Wolle… mein Herz schlägt.
    Aber wenn man mich fragt, wie man einen Mürbeteig machen soll, bin ich hilflos. Das ist wahrscheinlich meine TOP 1 Suchanfrage bei chefkoch.
    Also nicht verzagen bitte! Was soll das überhaupt bedeuten: Hausfrau. Was soll bedeuten: perfekt.

    Liebe Grüße von
    Imogen

  • #4

    Eva (Dienstag, 19 September 2017 21:36)

    Hallo Imogen,
    danke für Deinen ausführlichen und guten Beitrag. Über Perfektionismus könnte man ein gaaanz dickes Buch schreiben.
    Ich selber probiere mich gerne aus. Allerdings ohne den Anspruch zu haben, perfekt sein zu wollen. Es soll alles praktikabel sein, mit putzen und bügeln beispielsweise wird viel Lebenszeit vertan. Hygienisch sollen vor allem Bad und Küche sein, bei anderen Dingen kann ich nachlässig sein.
    Meine Blusen werden geglättet, indem sie tropfnass in Form gezogen werden. Umweltfreundlich, weil stromsparend, Eva-freundlich, weil ich mehr Zeit für Schöneres und Wichtigeres habe.
    Perfekt von der Wortbedeutung heißt vollendet im Sinne von fertig gemacht. Darin ist auch ein mittig feuchter Kuchen, ein stolz vollendetes Handarbeitsteil mit Schwächen in der Ausführung gemeint.
    Es bleibt jedem überlassen, was sein Perfekt ist.
    Bei mir schwankt es kulinarisch zwischen Schnittlauchbrot und Buffet nach Laune und Anlass.

    Liebe Grüße
    Eva








  • #5

    Eva (Dienstag, 19 September 2017 21:41)

    p.s. Fertiger Blätterteig ist eine prima Alternative zu Mürbteig, gelingsicher!

    Eva